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November, 2010:

Ich schau dir in die Augen, Kleines!

so, die lieben filmfreunde, quizfrage: wo befinde ich mich?
naha? no idea? naja gut, ich verrats euch, aber nur ausnahmsweise! der heutige landgang verschlug mich nach Casablanca!

das letzte mal, als ich im hafen von casablanca lag, stank es nach fisch und war total versägemehlt. das war dieses mal zum glück nicht so, ebenso hatte ich den ganze tag frei. und, das war das wichtigste, ich hatte geliebten besuch, denn so lässt sich eine stadt noch viel besser erkunden 🙂

das erkunden nahmen wir dann auch wörtlich als wir durch die Alte Medina, ein enges verwinkeltes typisches stadtviertel zur Hassan 2 moschee laufen wollten. erstere verfehlten wir gründlichst und landeten dafür in einem noch typischeren stadtviertel, welches den anschein eines slums hatte. zumindest was den zustand der straßen und der dinge, die an leinen am straßenrand trockneten nach zu urteilen war. wir passten da dann auch voll rein, komplett weiß gekleidet und mit sonnenbrille…. so marschierten wir dann durch ein wahrscheinlich normales wohnviertel von casablanca, angestarrt von allen. zumindest meine weibliche begleitung wurde eingehen gemustert, zum glück war sie nich zuu freiluftmässig angezogen. ich meinerseits habe mich dann auch nicht getraut meine große kamera rauszuholen und fotos zu machen, das war mir doch irgendwie bisschen unheimlich muss ich gestehen. und so gibts von dieser episode nur erinnerungen…

doch, des prohpeten sei dank, fanden wir den turm der moschee zwischen den hütten und erreichten endlich endlich das “freie”, welches sich als echt riesige straße erwies, auf der ein auto fuhr. und das im ultraschritttempo und genau hinter uns. unser sprunghaftes ausweichen hielt das auto nicht davon ab auf die ganz andere straßenseite auszuweichen… wir wunderten uns doch ein recht wenig, jedoch stellte sich herraus dass dort eine frau ihren führerschein machte. wohl zum ersten mal im auto… 🙂

letzendlich erreichten wir die moschee, nachdem wir eine vielbefahrene straße überqueren mussten, was in casablanca garnicht so einfach ist und mit viel viel mut verbunden ist. denn ampeln für fussgänger gibt es nicht, man geht einfach wo man denk jetzt könnte man am unwahrscheinlichsten überfahren werden… aber da das alle so machen is das wieder ok.

die moschee an sich ist bombastisch. schlicht und ergreifend. und dazu erst 1996 gebaut worden zu ehren des königs hassan des zweiten. bzw von selbigem. wir konnten sie leider nur von aussen bewundern da wir zu früh da waren um rein zu kommen. so wollten wir dann warten um uns das ganze ding von innen anzusehen. doch während der wartezeit bekamen wir es mit der muslimischen moralvorstellung der wachmänner zu tun, welche uns energisch trillerpfeifend darauf aufmerksam machten dass man nicht eng nebeneinander auf einer bank sitzen darf in angesicht einer moschee. das freilich schlossen wir nur aus den gesten und erhobenen zeigefingern jener wachmänner. als wir jedoch ihrer meinung nach nicht züchtig genug nebeneinander saßen pfiff der eine einen anderen herbei welcher uns dann mit doch recht unfreundlichen worten wegschickte. diskussion sinnlos. ein paar meter weiter sprach uns dann ein einheimischer auf französisch an der uns, bzw mir (mit frauen wird nicht geredet) zu verstehen gab, dass man den heiligen boden doch bitte respektieren möchte, mon frêre.

dem pflichtete ich bei, was ihn jedoch nicht davon abhielt es immer wieder zu sagen und mir vorzuhalten dass ich ihn nicht respektieren würde. ich versuchte dann kurz zu fragen wie ich das denn anstellen soll, aber er verfing sich nur in weiterem “respecté! respecté!”. so zogen wir dann von dannen, um dann zu sehen dass jener mensch sich genau da hin setze wo wir auch saßen, dazu noch einigermaßen lümmelnd. ich denke aber, das größte problem was die herrschaften hatten war meine weibliche begleitung. aber das nur eine vermutung.

so um eine kulturelle erfahrung der besonderen art reicher beschlossen wir sodann ins berühmte “Ricks Caffee” zu gehen und dort ein getränk zu uns zu nehmen. das erreichen selbigen erwies sich dann als doch recht unproblematisch, jedoch haben wir wieder festgestellt dass sich nicht vorhandene straßenschilder und ein ungenauer plan der stadt nicht vertragen. nach einem erfrischenden getränk bei Rick sah die marrokkanische welt gleich ganz anders aus, und so fanden wir dann die Alte Medina dann doch noch, welche sich eigentlich als eine etwas saubere und verlassenere version dessen herausstellte durch das wir zu beginn irrten. wir hatten uns da irgendwie mehr vorgestellt…

… wie z.b. einen Markt, welchen wir dann durch zufall auf dem rückweg zum busshuttle fanden. leider war das aber irgendwie ne komische zeit wohl, da einige stände schon zu hatten und die die offen waren uns jetzt nich sooo anmachten. mich zumindest 🙂 eigentlich wollten wir auch ein schönes seidentuch erstehen, jedoch erwies sich das als nich so auffindbar. wir fanden dann aber eins, jedoch auf einer anderen insel… dazu später mehr 🙂

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ooohh La Gomeera!

so beginnt der refrain eines inseleigenen lobliedes über selbige… diesen gibt es jedes mal zu hören hier im theater wenn die shoreexen (landausflugsreiseführerdingens) ihre präsentation über La Gomera machen. welche übrigends eine ganz zauberhafte insel sein soll, jedoch konnte ich bis dato nicht weiter als die Hafenstadt vordringen, mangels zeit mal wieder.

doch bevor es in die stadt ging zog es mich zu einer markaten klippe, welche aus einer kleinen bucht herrausragt. echt urig dort, direkt auf dem lavagestein rumzuturnen. unten erstmal nur ein bild jener klippe, die restlichen sind noch in der mache, ich ertrinke mal wieder in bildern 🙂

die stadt erwies sich dann als recht schnuckeliges verschlafenes städtchen ohne große tourimeilen, allerdings mit einem schwarzen sandstrand. also einem sandstrand mit schwarzem sand. auf dem weg zu diesem wurde ich jedoch von einer großen flutwasserabflussgrabenrinne abgelenkt in der ich mich noch ne weile rumtrieb, ehe ich dann aus zeitmangel wieder nur zkurz über schwarzen sandstrand schlendern konnte…

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Now this is africa!

so endlich dann jetze mal habe ich einen weiteren kontinent dieser erde erobert. die letzten zwei male hat es ja nicht geklappt, muss ja hin und wieder auch noch was arbeiten hier… leider…

anyway, diesmal ging es und es zog mich natürlich direkt an den strand, welcher sich als 6km lange bucht gestaltete. super eigentlich. bis auf dass der wind doch recht kalt war und so das wasser. von dem her zog ich es vor nur die sonne zugenießen und mich nicht in die schweinekalten fluten zu stürzen, wenngleich die wellen doch recht vielversprechend aussahen.

nach einigen stunden der sonnerei wurde es mir dann doch zu kalt, und so beschloss ich mir agadir anzusehen. zuerst jedoch wollte ich mich orientieren wo ich denn sei, was aufgrund der tatsache dass ich genau ein einziges straßenschild fand und diese straße nicht in meinem stadtplan eingezeichnet war also hoffnungslos erwies. und so wanderte ich etwas ziellos durch ein absolut totes nest. denn das ist agadir.. ein arsch voll katzen auf der straße, aber sonst nix eigentlich.

und so beschloss ich dann früher als ich hätte eigentlich gemusst hätte zum schiff zurückzushutteln und das kapitel agadir fürs erste abzuschließen. nächstes mal vlt nochmal 🙂

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El Fuerte! ventura

soho, endlich bei der ersten insel mit anständigem sandstrand angekommen, der zusammen mit 30° fast ein bisschen karibikfeeling aufkommen lässt. nur halt auf spanisch. und wie es der zufall will, habee ich heute auch richtig lange zeit gehabt, die schwerstarbeit kommt ja immer erst abends…

so zog ich dann mal in die hauptstadt von Fuerteventura, Puerte del Rosario. um gleich mal enttäuscht zu werden, da sich diese hauptstadt als nest erwies und dem ich zuerst vergends nach soetwas wie einer touri-meile suchte. stattdessen fand ich mich in halb zerfallenen gegenden wieder mit riesen baugruben. tolle wurst.

doch am horizont zeigte sich bald ein silberstreif in form eines einkaufszentrums welches ich auch gleich ansteuerte. nur um doch nur eine postkarte zu erstehen. was ja auch eigentlich das ziel war, shoping is ja nich so meins 🙂
jene postkarte wollte ich dann auch gleich bei der direkt um die ecke liegenden post abschicken, jedoch vergaß ich dass spanien ja katholisch ist und somit die post am samstag um 13 uhr zu macht und die postkartenverschickwilligen touris in der sonne stehen lässt. manno. aus frust musste ich dann direkt an strand gehen. kann ja nich angehen. ..

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Arriving the Canarian Islands!

endlich, offiziel im winterurlaubsziel nr. 1 angekommen, Las Palmas auf den Kanirischen Inseln. und, ich habe es sogar geschafft von bord zu gehen und mir die stadt anzuschauen. Eigentlich war der plan gewesen sich noch das wasser von innen anzuschauen, jedoch habe ich nach einem äusserst kurzen temperaturcheck beschlossen dies sein zu lassen…

und so wurde es dann nur ein flanieren auf der Strandpromenade mit kaffee, gefolgt von einem kleinen sonnenbadestrandaufenthalt, denn für irgendwas muss man ja das handtuch benutzen was man extra mitgenommen hat.

so hoffei ch dann also, dass das wasser das nächste mal vlt etwas wärmer ist, und vor allem ohne quallen, denn es wurde in regemlässigen abständen durchgesagt dass jene sich gehäuft im wasser tummeln, ich konnt aber nicht verstehen ob normale quallen oder feuerfiecher. sind aber beide nich so angenehm find ich 🙂

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Malaga die zweite

so, dieses mal habe ich es geschafft in malaga an land zu gehen, im gegensatz zu letzem mal als wir aus der karibik kamen. leider habe ich jedoch auch nur relativ kurz zeit gehabt, sodass es bei einem kleinen stadtrundgang mit kaffee und telefoniersession bleiben musste.

nichts desto trotz erinnerte mich malaga unheimlich an lissabon. die gleichen boulevards und kleinen gässchen, alles schön mit glattem bodenbelag gefließt und unheimlich sauber. erstaunlich… 🙂

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Boarding-Pass please!

so denn, meine reise startet dieses mal mitten in der cruise auf dem weg raus aus dem mittelmeer auf die kanaren. und ich hüpfe in barcelona an bord, von welchem ihr unten ein paar eindrücke sehen könnt. viel sehen konnte ich leider nicht, da ich vom flughafen direktamente von einem nur spanisch sprechenden taxifahrer abgeholt wurde und aufs schiff verfrachtet wurde. und so konnte ich einige sehenswürdigkeiten (wie ich vermutete) nur aus dem taxi bzw vom crewdeck erhaschen. aber irgendwann kommt das mal richtig drann 🙂

das ziel meiner ersten nacht an bord sollte malaga sein, welches ich ja schon mal besucht hatte, sich es dabei jedoch nur um einen reinen crewdeck-ausblick-besuch handelte… nun sollte es also tatsächlich rausgehen, und das den ganzen tag! bin schon gespannt…

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The Show must go on!

und so hat es mich wieder auf die Mein Schiff verschlagen. alles etwas unverhofft und kurzfristig, aber sowas solls ja öfters geben. und so werd ich dann die nächsten 5 wochen, welche ich hier weilen werde, euch wieder auf dem laufenden halten was man denn so schönes auf den Kanarischen Inseln erleben kann.

man darf gespannt sein…

edit sagt: mit schnupfen ist es äusserst ungünstig zu fliegen… vor allem zu landen, das treibt einem die tränen in die augen

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